- Unklare Angaben zum Datenschutz sind oftmals ein eindeutiger Hinweis darauf, dass etwas nicht in Ordnung ist mit dem Shopbetreiber: Wenn Hinweise zum Datenschutz nur schwer oder gar nicht auffindbar sind, handelt der Shopbetreiber vielleicht mit Ihren Daten, die weiterverkauft werden und Ihnen tonnenweise unerwünschte Werbung in den Briefkasten und E-Mails in den Posteingang spülen.
- Wenn ein bestimmter Artikel aus dem Onlineshop beim Händler nicht vorrätig ist, haben Sie Anspruch auf die Nennung einer verbindlichen Lieferzeit. Viele Anbieter verwenden in den AGBs die Klausel, dass Lieferfristen unverbindliche Angaben sind. Laut Urteil des Bundesgerichtshof ist der genaue Hinweis auf längere Lieferzeiten aber erforderlich und muss vom Händler unmissverständlich bereitgestellt werden.
- Bevor Sie in einem Online-Shop einkaufen, sollten Sie sich über Ihren Geschäftspartner genau informieren und dessen Angaben sorgfältig überprüfen. Lesen Sie die verfügbaren Informationen zum Unternehmen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen genauestens durch. Prüfen Sie auch, ob alle notwenigen Kontaktdaten angegeben sind.
- Trauen Sie keinen E-Mails, in denen Sie zur Aktualisierung Ihrer Kundendaten aufgefordert werden. Die Absender dieser Mails täuschen Ihnen eine falsche Identität vor und versuchen auf diese Weise, Sie auf gefälschte Webseiten zu locken, um von Ihnen persönliche Informationen, Bankdaten, Zugangscodes und ähnliches zu erhalten. Im Zweifel geben Sie die Internetadresse des Anbieters am besten selbst ein, so schlagen Sie dieser Art von Betrügern immer ein Schnippchen.
- Onlineshops müssen heute zahlreiche Regeln und Gesetze befolgen und tun dies meistens auch. Trotz aller Regeln kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen einem Online-Händler und einem Kunden. Da die meisten Konsumenten gar nicht wissen, was erlaubt und was verboten ist, ziehen Sie im Streitfall oftmals den Kürzeren.
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