- Gelieferte Ware können Sie innerhalb von zwei Wochen zurückgeben, es gibt nur ganz wenige Einschränkungen bzw. Ausnahmen des Widerrufsrechtes. Ein Händler darf dieses Recht nicht unzulässig einschränken und muss grundsätzlich auch Ware zurücknehmen, die nicht mehr originalverpackt ist. Das Widerrufsrecht gilt im übrigen auch für alle Sonderangebote und sonstige Rabattaktionen, obwohl Händler dies manchmal ausschließen.
- Onlineshops müssen heute zahlreiche Regeln und Gesetze befolgen und tun dies meistens auch. Trotz aller Regeln kommt es immer wieder zu Streitigkeiten zwischen einem Online-Händler und einem Kunden. Da die meisten Konsumenten gar nicht wissen, was erlaubt und was verboten ist, ziehen Sie im Streitfall oftmals den Kürzeren.
- Zahlungen per Vorkasse sollten Sie nur leisten, wenn der Händler dafür eine Versicherung anbietet. Unversicherte Zahlungen sind immer noch die Regel und prinzipiell mit einem gewissen Risiko behaftet. Sie sollten bei Vorkasse darauf achten, dass diese durch eine seriöse Garantie oder Versicherung abgesichert ist. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass trotz Zahlung nicht geliefert wird und Sie Ihr Geld zum Fenster hinausgeworfen haben.
- Preisangaben müssen klar und transparent sein, Intransparenz bei den Preisangaben ist nicht akzeptabel. Ist die Mehrwertsteuer enthalten, welche Versandkosten werden fällig und sind weitere Zuschläge z.B. für Express-Sendungen oder Nachnahme zu erwarten? Wenn keine Versandkosten genannt werden oder deren Berechnung unklar ist, warten meist böse Überraschungen auf den Kunden.
- Trauen Sie keinen E-Mails, in denen Sie zur Aktualisierung Ihrer Kundendaten aufgefordert werden. Die Absender dieser Mails täuschen Ihnen eine falsche Identität vor und versuchen auf diese Weise, Sie auf gefälschte Webseiten zu locken, um von Ihnen persönliche Informationen, Bankdaten, Zugangscodes und ähnliches zu erhalten. Im Zweifel geben Sie die Internetadresse des Anbieters am besten selbst ein, so schlagen Sie dieser Art von Betrügern immer ein Schnippchen.
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